MARKE UND HERITAGE
111 Jahre Maserati: Eine Liebesgeschichte zwischen Modena und der Welt
Es gibt Marken. Und es gibt Maserati. Seit dem 1. Dezember 1914 steht der Dreizack für etwas, das sich nur schwer in Worte fassen lässt, eine Mischung aus Ingenieurskunst, Leidenschaft, Eigensinn und unnachahmlicher italienischer Schönheit. 2026 feiert Maserati einen doppelten Meilenstein: 100 Jahre des ikonischen Dreizack-Logos und 100 Jahre Rennsport. Wir von Maserati St. Gallen nehmen diesen Moment zum Anlass, Ihnen die bewegende Geschichte dieser einzigartigen Marke näherzubringen und zu erklären, warum wir sie mit so viel Herz vertreten.
Der Anfang: Bologna, 1. Dezember 1914
Die Geschichte des Dreizacks beginnt in einem kleinen Werkstatt-Atelier an der Via de‘ Pepoli 1A im Herzen Bolognas. Alfieri Maserati gründete dort gemeinsam mit seinen Brüdern Ettore und Ernesto die «Ditta Alfieri Maserati» und hinterlegte die Geschäftserklärung am 14. Dezember 1914 bei der Gemeinde Bologna. Das Datum des offiziellen Betriebsbeginns: 1. Dezember 1914.
Sein Bruder Mario, der Künstler unter den Maseratis entwarf das Firmenlogo: den Dreizack, inspiriert vom Neptunbrunnen im Zentrum Bolognas. Ein Symbol, das seither auf jedem Maserati leuchtet und weltweit für Kenner seinen ganz besonderen Reiz hat. Bindo, der jüngste der Brüder, stiess 1932 zu den Officine Maserati dazu, nachdem Alfieri drei Jahre zuvor verstorben war.
Der Dreizack im Rennsport: Ein Jahrhundert der Siege
1926, zwölf Jahre nach der Gründung schrieb Maserati Motorsportgeschichte. Der Tipo 26, das erste Auto in der Geschichte mit dem Dreizack-Logo auf der Motorhaube, bestritt die Targa Florio und gewann seine Klasse. Am Steuer: Alfieri Maserati persönlich. Es war der Auftakt zu einer beispiellosen Rennsportkarriere.
Was folgte, liest sich wie das Who-is-Who des internationalen Motorsports: zwei aufeinanderfolgende Siege beim Indianapolis 500 (1939 und 1940), vier Targa-Florio-Siege in Serie (1937–1940), neun Formel-1-Siege und schliesslich der Formel-1-Weltmeistertitel 1957, gefahren von Juan Manuel Fangio im legendären Maserati 250F. Ebenfalls in Monte Carlo, an genau jenen engen Kurven, die Motorsportgeschichte atmen.
Auch in neuerer Zeit bewies Maserati seinen Rennsportgeist: Der MC12 gewann zwischen 2005 und 2010 sechs FIA-GT-Weltmeisterschaften. Seit 2023 bringt der GT2 den Dreizack in Rad-an-Rad-Kämpfen wieder auf das Treppchen, mittlerweile in über 20 Meisterschaften weltweit startberechtigt.
Von Bologna nach Modena: Die Heimat des Dreizacks
Ende 1939 übernahm die Unternehmerfamilie Orsi die Marke und leitete den Umzug von Bologna nach Modena ein. Am 1. Januar 1940 öffnete das Werk an der Viale Ciro Menotti in Modena und ist bis heute die Heimat aller Maserati. Modena, die Stadt, in der auch Ferrari und Lamborghini ihren Ursprung haben, wurde so zur Hauptstadt des automobilen Traums.
1947 trennten sich die Maserati-Brüder von der Marke und gründeten das eigenständige Rennsportunternehmen OSCA. Doch Maserati lebte weiter: Im selben Jahr erschien mit dem A6 1500 das erste Strassenfahrzeug der Marke – elegant, leicht, und schon damals ein Versprechen: Maserati baut nicht einfach Autos. Maserati baut Erlebnisse.
Meilensteine der Strassenfahrzeuge
1963 definierte Maserati mit dem ersten Quattroporte ein völlig neues Fahrzeugsegment: die sportliche Luxuslimousine. Vier Türen, grosses Herz und ein Konzept, das bis heute einzigartig geblieben ist. In den folgenden Jahrzehnten folgten Modelle wie der Ghibli (benannt nach dem heissen Wüstenwind), der Bora, der Merak und schliesslich der legendäre Biturbo, eines der erfolgreichsten Serienmodelle in der Markengeschichte.
2007 und 2008 erlebte Maserati eine Renaissance: Der fünfte Quattroporte debütierte in Detroit, der ikonische GranTurismo an der Genfer Automobilmesse – ein Meilenstein, der bis heute das Schönheitsideal eines Gran-Turismo-Coupés definiert. 2009 folgte der GranCabrio. 2013 kehrte der Ghibli als moderner Sportwagen zurück, und 2016 läutete der Levante als erster Maserati-SUV eine neue Ära ein.
2020 war ein Wendepunkt: Mit dem MC20 stellte Maserati seinen ersten eigenentwickelten Supersportwagen seit Jahrzehnten vor, inklusive des revolutionären Nettuno-V6-Triebwerks mit Formel-1-Technologie und bis zu 630 PS. Das Werk an der Viale Ciro Menotti in Modena wurde vollständig erneuert. 2022 folgte der Grecale, 2023 der GT2 Stradale. Die Marke befindet sich auf einem Höhepunkt ihrer Schaffenskraft.
2026: Das Jahr des Dreizacks «Year of the Trident»
2026 steht für Maserati unter einem ganz besonderen Stern: Es ist das Jahr, in dem das Dreizack-Logo seinen 100. Geburtstag feiert und gleichzeitig 100 Jahre zurückliegt, seit Maserati erstmals im Motorsport antrat. Maserati nennt dieses Jahr offiziell «Year of the Trident» und hat bereits mit spektakulären Veranstaltungen begonnen.
Im Mai 2025 rollten in Monaco historische Maserati-Rennwagen durch die engen Strassen des Fürstentums. Der 250F, der MC12, der MC20 und der GT2 um den Countdown einzuläuten. Es war nicht nur ein Spektakel für Automobil-Enthusiasten, sondern ein emotionaler Beweis: Diese Marke lebt, atmet und rast weiter.
Maserati und die Schweiz: Eine Verbindung mit Stil
Die Schweiz war stets ein wichtiger Markt für Maserati. Kein Zufall: Die Verbundenheit des Schweizer Publikums mit Qualität, Handwerk und Langlebigkeit passt zur DNA des Dreizacks wie keine andere. Ob auf den kurvenreichen Pässen des Engadins, entlang des Zürichsees oder durch die hügelige Ostschweiz, ein Maserati entfaltet seine wahre Persönlichkeit auf unseren Strassen.
Wir von Maserati St.Gallen vertreten die Marke in der Ostschweiz mit grossem Stolz. Für uns ist Maserati kein bloss weiteres Premiumprodukt, sondern es ist ein Ausdruck gelebter Überzeugung. Jedes Fahrzeug, das wir übergeben, ist ein Stück dieser 111-jährigen Geschichte.
Maserati ist nicht nur Vergangenheit, es ist Gegenwart und Zukunft
111 Jahre sind keine Selbstverständlichkeit. Viele Automobilmarken kommen und gehen. Maserati aber ist geblieben und hat sich bei aller Traditionsverbundenheit stets neu erfunden. Vom kleinen Bolognese Werkstattatelier bis zum modernen MCPura mit Formel-1-Motor: Die Fähigkeit, Technik und Leidenschaft zu verschmelzen, hat sich durch alle Epochen gehalten.
Was uns als Maserati-Händler täglich antreibt, ist genau dieses Erbe: die Überzeugung, dass ein Auto mehr sein kann als ein Transportmittel. Dass Fahren Freude macht. Dass Qualität sichtbar, spürbar und hörbar sein sollte — beim ersten Blick, beim Einsteigen, beim Starten des Motors.
«Das Beste des Hauses zu sein und zugleich das Absolute Gegenteil des Gewöhnlichen, das ist Maserati. Und genau das ist es, was uns begeistert.» Vittorio Gargiulo, Maserati St. Gallen
Wir freuen uns auf 2026, das Jahr des Dreizacks. Und wir freuen uns, Ihnen dieses Jubiläum ganz persönlich näherzubringen, mit einem Fahrzeug, das Sie selbst erleben müssen.
Schreiben Sie ein neues Kapitel Ihrer eigenen Geschichte
111 Jahre Maserati feiern wir am liebsten gemeinsam mit Ihnen und hinter dem Steuer. Vereinbaren Sie jetzt Ihre persönliche Probefahrt bei Maserati St.Gallen und entdecken Sie, welches Modell zu Ihnen und Ihrem Leben passt. Ob GranTurismo, Grecale, MCPura oder GT2 Stradale. Wir begleiten Sie von der ersten Beratung bis zur Schlüsselübergabe.